Wo man einkaufen kann
Für den täglichen Einkauf muss niemand weit fahren: Sowohl Vimmerby als auch Västervik haben ein solides Angebot an Supermärkten, die sich in Auswahl und Preis unterscheiden. In Vimmerby gibt es einen ICA Supermarket sowie einen größeren ICA Kvantum, dazu einen Coop und inzwischen auch einen Willys — die schwedische Discount-Kette mit großen Packungsgrößen und spürbar niedrigeren Preisen als bei ICA oder Coop. In Västervik ist die Auswahl noch größer: ein ICA Maxi am Stadtrand (die große, günstige Hypermarkt-Variante von ICA mit riesigem Sortiment), dazu Willys, Coop und sogar ein Lidl — für alle, die aus Deutschland die vertraute gelb-blaue Fassade wiedererkennen möchten.
Als Faustregel gilt: Je größer die Filiale, desto günstiger. Kleine Dorfläden in der näheren Umgebung sind praktisch für den schnellen Einkauf zwischendurch, aber spürbar teurer als ein ICA Maxi oder Willys in der Stadt. Wer den Großeinkauf für die Woche plant, fährt am besten einmal gezielt nach Vimmerby oder Västervik und deckt sich dort ein.
Was kostet der Wocheneinkauf wirklich?
Grundsätzlich gilt: Lebensmittel sind in Schweden im Schnitt etwas teurer als in Deutschland — wie viel teurer, hängt aber stark von der Warengruppe ab. Obst und Gemüse liegen meist nur moderat über deutschem Niveau, oft im Rahmen dessen, was man auch von Preisschwankungen zuhause kennt. Deutlich spürbarer wird der Unterschied bei Milchprodukten und Fleisch, die in Schweden merklich teurer ausfallen können, ebenso bei Süßigkeiten und Knabbereien. Am stärksten schlägt der Unterschied bei Alkohol zu Buche: Bier, Wein und Spirituosen sind durch hohe Alkoholsteuern deutlich teurer als in Deutschland — und alles über 3,5 % Alkoholgehalt gibt es ohnehin nicht im normalen Supermarkt, sondern ausschließlich beim staatlichen Systembolaget.
Unterm Strich lohnt es sich, den Wocheneinkauf mit etwas großzügigerem Budget zu planen als zuhause — vor allem, wenn Fleisch und Milchprodukte häufig auf dem Speiseplan stehen. Wer stattdessen viel auf Fisch, Gemüse und schwedische Eigenmarken setzt, kommt spürbar günstiger davon.
Dagens Lunch: günstig mittags, teurer am Abend
Eine der schönsten schwedischen Traditionen für den Geldbeutel ist der Dagens Lunch (auch „Dagens Rätt“, „Gericht des Tages“): Zwischen etwa 11 und 14 Uhr bieten fast alle Restaurants und Cafés ein wechselndes Tagesgericht zum Festpreis an — meist ein Hauptgericht nach Wahl (Fleisch, Fisch oder vegetarisch), dazu ein reichhaltiges Salatbuffet, Brot und Butter, ein alkoholfreies Getränk und zum Abschluss eine Tasse Kaffee. Das Ganze für einen Bruchteil dessen, was ein vergleichbares Gericht abends kostet — ideal für einen Ausflugstag nach Vimmerby oder Västervik, an dem man ohnehin unterwegs ist.
Am Abend sieht die Rechnung anders aus: Ein normales Restaurantessen kostet deutlich mehr als das Mittagsmenü, oft ein Vielfaches — Schweden isst abends seltener auswärts als Deutschland, und die Preise spiegeln das wider. Für Familien lohnt es sich daher, den Restaurantbesuch bewusst auf die Mittagszeit zu legen und abends eher entspannt zuhause zu kochen.
Fazit: In Ullevi lässt sich herrlich selbst kochen
Genau hier liegt der Charme eines Ferienhausurlaubs: In Ullevi steht eine voll ausgestattete Küche bereit, in der sich der Tagesfang vom Hällsjön genauso gut zubereiten lässt wie ein einfaches Abendbrot mit frischem Gemüse. Wer mittags in Vimmerby oder Västervik den Dagens Lunch genießt und abends gemütlich im eigenen Ferienhaus kocht, kombiniert das Beste aus beiden Welten — und hält das Urlaubsbudget spürbar im Rahmen.
- Vimmerby: ICA Supermarket, ICA Kvantum, Coop, Willys
- Västervik: ICA Maxi, Willys, Coop, Lidl
- Teurer als in Deutschland: Milchprodukte, Fleisch, Süßigkeiten, vor allem Alkohol
- Moderat teurer: Obst und Gemüse
- Spartipp: Dagens Lunch mittags nutzen, abends selbst kochen
